ANNsichtssache

ANNsonsten: Wasser

Willkommen zu einer neuen orthographisch leicht verzerrten Kategorie zugunsten der Corporate Identity meines Blogs ;). In ANNsonsten möchte ich in Zukunft alles das veröffentlichen, was mir so über den Weg läuft, was ich erlebe etc., was mir irgendwie einen Impuls zum Schreiben gibt. Also Eindrücke, Amüsantes oder ganz Normales. Abschließend soll daraus eine Weisheit für den Alltag gezogen werden – mal sehen, ob das klappt!

Wasser. Ich weiß, ihr wisst, wie toll es ist. Vorwiegend gerade heute! Würde ich eine Schale Wasser raus stellen für irgendwelche halb verdursteten Vögel– ich vermute, sie wäre innerhalb von einer halben Stunde leer und würde ruhig und leicht erhitzt vor sich hin dampfen und je nach Material langsam schmelzen. Und das nicht, weil die Vögel es so eilig hatten. Was ich sagen will: wenn der Sommer erst mal da ist und die Sonne sich sehr offenherzig zeigt, dann kann der Weg zum Wasser nicht kurz genug sein!

Ich LIEBE es nach einem Tag, an dem ich so was Sinnvolles gemacht habe, wie stundenlanges Lernen für die Prüfungen, an den See oder ins Freibad zu fahren. Das kühle Nass zu spüren, einzutauchen, frösteln, mich daran gewöhnen und dann einfach nur umher zu schweben und die Sonnenstrahlen angenehmer als je sonst zu erleben.

Als ich noch in meiner Heimat gewohnt habe, fand ich es besonders beeindruckend auf unserem See in die tieferen Gefilde zu schwimmen. Langsam lässt man den schilfumrahmten Strand hinter sich, das naturbelassene Wasser wirkt dunkler. Und gleichzeitig spiegelt sich in ihm der strahlend blaue Himmel, dort eine weiße Wolke. Ein Fisch streift die Füße. (Okay, das ist jetzt nicht das Tollste ;)… aber er ist lebendig!) Es ist eigentlich still, man hört nur leise die Stimmen vom Strand herüber schwappen, Kinder lachen und schreien.

Allein unter dem großen und weiten Himmel. Die Sonne kommt zwischen den Wolken hervor. In solchen Momenten zeigt mir Gott, dass er mich liebt. Nicht falsch verstehen – er liebt mich und dich ja auch an Tagen, wo es grau und verregnet ist. Aber wenn Gott die Welt geschaffen hat, dann kann er auch die Sonne als Ausdruck seiner Liebe benutzen. Ihre Strahlen sind wie eine Umarmung, wie ein Ziel, auf das ich zu schwimme. Ich weiß, dass ich sie niemals aus meiner (sowieso zur Zeit nicht besonders großen) Ausdauer heraus, erreichen kann. Zumal der See irgendwann endet ;). Das typische Haschen nach dem Regenbogen. Aber klar, die Metapher hat ihre Grenzen, Gott nicht. Er hat mal gesagt, dass er uns Flügel wie von Adlern geben möchte. Mit diesen Flügeln zieht er uns zu sich. Und weil wir es auch nicht in der Nähe der Sonne aushalten würden, kehrt sich die Situation um – wir dürfen selbst zu kleinen Sternen werden, die von der Sonne gespeist werden.

Zurück zum Wasser: Ich habe heute auf dem Weg zum Einkaufen beobachtet, wie ein Dutzend Kinder in einem Brunnen wild umher gesprungen ist. Es war ihnen so egal, dass sie danach pitschnass sind und vielleicht keine Handtücher dabei haben. Dass sie vielleicht auf der Nachhausefahrt im Bus stehen müssen, damit die Sitze nicht nass werden. Sie haben sich einfach (im wahrsten Sinne einfach) mit dem zufrieden gegeben, was gerade da war und sich über den Moment gefreut.

Abschließend also: Wasser ist für uns lebenswichtig. Es ist erfrischend und ein Erlebnis, dieses Element zu entdecken. Es ist vergleichbar mit unserem Leben: wir schwimmen auf etwas zu. Wenn es schwer oder gar unmöglich scheint, weiterzukommen, müssen wir uns nur weiter auf das Ziel fixieren. Und jeder Schwimmzug und Beinschlag ist ein Moment, der uns geschenkt wurde und den wir dankbar mit allem, was wir sind, leben dürfen.

# Ich habe noch weitere Ideen für Kategorien. Da ich ja eh nicht allzu oft blogge, hoffe ich, dass euch das nicht erschlägt ;). Danke für’s Lesen!

La piccola fiore

2 Comments

  1. „ANNsonsten“ – herrlich XD
    Perfekt für alle Wörter und Gelegenheiten deine Corporate Identity!^^
    Zum Eintrag – ich bin immer wieder begeistert, wie du über so kleine Dinge so viel schreiben kannst. Kompliment!^^

  2. Ich muss nur aufpassen, dass ich’s nicht übertreibe ;). Sowohl mit den Wortneuschöpfungen, als auch mit der Länge der Artikel :D. Aber merci!

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