Facebook
Fotografie und Gestaltung

ARTig: When Worlds Collide

Beim heutigen Bild hab ich länger überlegt, wie ich es nun nennen soll. Wenn Welten aufeinander treffen, müssen sich Dinge in ihnen ändern. Sie bleiben nicht unberührt von der Kollision. Aber sie gleichen sich auch nicht automatisch aneinander an.

Mein zweiter Titel ~divided worlds~ würde aussagen, dass es mal eine einzige Welt gewesen ist, die zwei Menschen geteilt haben, und die sich mit der Zeit aufgeteilt hat in zwei Lager. Sei es, weil beide ihren eigenen Vorstellungen von Leben, Freundschaft, Beziehung nachgelaufen sind oder weil sie in ihrer Zeit, ihren Interessen, ihren Prioritäten immer weniger Gemeinsamkeiten haben.

Ich denke, für welche Freundschaftsformen auch immer, ist es wichtig und gut Unterschiede und Vielfalt zuzulassen. Wir können nicht erwarten, dass unser Gegenüber so wird wie wir und unsere Vorstellungen vom Leben irgendwann 1:1 teilt. Lass den anderen stehen. Was aber auch der Untertitel des Bildes sagen soll, ist: es gibt dieses Abdriften der Lebenswelten sehr wohl, aber wenn uns etwas an unseren Freundschaften und Beziehungen liegt, dann sollten wir nie nie zulassen, dass uns die Welt des anderen irgendwann kalt lässt, wir ihr mit Gleichgültigkeit und Desinteresse begegnen und uns voll und ganz in uns zurückziehen.

Es gibt garantiert noch Winkel, die du nicht kennst, Facetten, die dich interessieren können, Kompromisse, die man eingehen kann. Um dem anderen zu zeigen, dass er wichtig ist, um ihm zu zeigen: du bist gut, wie du bist. Um sich selbst zu beweisen, dass es sich trotz Unterschiede lohnt, Gemeinsamkeiten und noch viel mehr – Dinge aus der Erfahrenswelt des anderen für sich zu entdecken.

~two worlds collide~

La piccola fiore

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *