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ANNsichtssache / Fotografie und Gestaltung / Manna

Schreihals und Leckermäulchen

 

Wir haben bald Mitte Januar und alle Vorsatznehmer können sich jetzt schon mal dem alljährlichen Check aussetzen: ist der alte Trott wieder da oder haltet ihr noch durch?

Zucchinireis yummy!

Wenn du zu den Menschen gehörst, die nur Phasen haben, in denen ihnen Dinge wichtig sind, dann kann ich dir eine Denkweise empfehlen, die ich neulich gehört habe. Sie besagt, dass man Dinge so lange einübt, tut, übt, bis man sich daran gewöhnt hat und sie ein Teil des Lebens geworden sind. Die Zeitspanne, in der das passiert, kann zwei Wochen sein, ein Monat, ein Jahr …

 

Mich beschäftigt zum Jahresanfang 2014 unter anderem das Thema Gesundheit. Wir können seelisch, körperlich und geistlich ungesund leben und merken es vielleicht, wenn es ab und an mal weh tut. Aber wissen wir, was wir angehen müssen, damit der Motor wieder gesund läuft?

 

Ich bin gerade dabei, meine Ernährung ein bisschen umzustellen. Dabei lasse ich die Süßigkeiten, übertrieben gezuckerten Getränke, Kuchen etc. größtenteils weg und greife nur mal auf sie zurück, wenn ich zum Beispiel für eine Uniaufgabe unbedingt etwas Energie brauche und gerade unterwegs bin. Die Übung des Weglassens ist für mich eine Form herauszufinden, woran sich mein Körper gewöhnt hat und wonach er schreit. Ich merke: er schreit nach vielen Dingen, besonders am Anfang der Umgewöhnung. Aber er kann schreien wie er will, denn auch ohne die vermeintlich total wichtigen Leckereien kann ich gut leben. Vielleicht sogar besser?

 

Auf Dinge zu verzichten, bringt mich in eine Lage, in der ich kreativ werden muss. Oder ich muss mich zumindest auf die Suche nach Alternativen begeben. Auf einmal öffnen sich Welten von interessanten Rezepten, Obstsmoothies, Nüssen, Trockenfrüchten, Teesorten und ergänzend auch Sportübungen. Ich schaue über meinen Tellerrand, im wahrsten Sinne des Wortes, und kann eine geschmackliche und erlebnisreiche neue Welt entdecken, statt nur routiniert das selbe zu kochen und zu konsumieren und dabei das Bewusstsein dafür zu verlieren.

 

Praktisch heißt das für mich, dBunter Salat ass ich mir auch bewusst dafür Zeit und Energie nehme. Ja, ich habe ein Ziel und ja, dafür möchte und darf ich mir auch Zeit nehmen. Ein Ziel muss es doch wert sein, dass ich dafür etwas von meiner Zeit und meinem Aufwand abknapse, oder? Ich habe mir also einen Stabmixer gekauft, damit ich Obst und Gemüse zu Shakes verarbeiten kann. Diverse Sportübungen liegen ausgedruckt auf meinem Schreibtisch und ein paar passende ganz einfache Sportgeräte daneben. Ständig muss ich neuen Tee kochen. Ich muss öfter und vielleicht auch teurer einkaufen gehen, weil das gesunde Zeug eben etwas von mir verlangt. Aber es gibt mir auch etwas. Die Investition und Vorbereitung wird sich hoffentlich lohnen. Und letztendlich glaube ich auch, dass wir vor Gott dafür verantwortlich sind, wie wir mit unserem Körper umgehen.

 

Wie im körperlichen Bereich gibt es auch seelische und geistliche Bereiche, in denen wir vielleicht unausgeglichen leben, einseitig. In denen es sich lohnt, mal was wegzulassen und es durch etwas anderes zu ersetzen und zu schauen, ob sich unser Zustand dann verbessert.

Konsumierst du nur und wirst nicht selbst kreativ und aktiv? Erwartest und nimmst du nur statt zu geben? Redest du nur anstatt zu handeln und hörst nicht mehr, was Gott dir sagen möchte?

 

Was ist es dir wert, dein gutes Ziel zu erreichen?

Fang doch in diesem Jahr an, einen gesunden Lebensstil einzuüben.

 

Ich wünsch dir viel Erfolg und hoffe, ich kann mir auch viel von meiner momentanen Challenge langfristig angewöhnen. ;)

La piccola fiore ♥

# Manna vom xx.01.14, auch auf www.modobonum.de

[P.S.: Eins meiner „seelischen“ Ziele ist es, wieder mehr zu zeichnen. Dabei ist unter anderem dieses Bild rausgekommen. Leider erkennt man Emily Blunt nicht wirklich, aber es hat mir richtig viel Spaß gemacht und ich konnte dabei auch neue Techniken ausprobieren. :)]Emily Blunt

 

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