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ANNsichtssache / Fotografie und Gestaltung

Create and Shine – wozu?

 

In den letzten Tagen hat mich der Gedanke beschäftigt, wie ich am Ende meines Lebens auf meine Talente sehen möchte. Tage vergehen so oft, ohne dass ich wirklich kreativ war und die Tools und Bücher, die ich habe, um Kreativität mehr Raum zu geben, helfen mir auch nicht weiter, wenn ich nicht konsequent einfach loslege.

Es ist so leicht sich auf Wohlstand auszuruhen. Auf Wohlstand an Zeit. Auf dem Wohlstand zu meinen, man hätte noch so viel Zeit, um dies und das zu tun und eigentlich ist das nur eine Ausrede, um nicht aus der Bequemlichkeit aufstehen zu müssen und die Routine zu durchbrechen – etwas anzupacken.

Es ist so leicht sich passiv berieseln zu lassen. Sich vorzumachen, man hätte nicht mehr genug Elan oder Motivation, Konzentration und Kraft, um nach einem Arbeitstag noch etwas Schönes zu schaffen. Ich denke: Ich muss mir mehr zutrauen, etwas mehr geben, als ich dachte, das geht. Ein paar Seiten mehr lesen als ich Lust habe, eine Stunde länger zeichnen, über die „Ich habe Lust dazu“-Phase hinausgehend Disziplin lernen – im Bereich der Kreativität, des Schaffens und Lernens. Inspiration suchen, durchatmen, die Sonne und die sonnige Welt und ihre Schattenseiten ansehen und Inspiration dann auch nicht einfach nur ungenutzt vergehen lassen.

Ich weiß noch nicht konkret, was ich wie anders machen werde. Aber ich möchte kleine Schritte gehen zu mehr Schönheit und Kreativität trotz Alltagsverpflichtungen!

Heute kommt mal wieder ein schlichtes Spruchbild. C.S. Lewis hat einfach richtig gute Sachen gesagt. Seine heutige Aussage passt auch sehr gut zum Thema Kreativität. Wenn Gott der Schöpfer ist und alles Schöne und Gute von ihm kommt, dann soll das, was ich schaffe, ihn widerspiegeln. Und nicht in erster Linie mich. Es gibt so viele gute Dinge, die von Unmengen an Menschen im Team geschaffen werden – da zählt nicht der Name des Einzelnen, aber die Schönheit, die geschaffen wurde, das Unverwechselbare, zum Beispiel ein guter Animationsfilm. Der Mensch ist so oft zu narzistisch, um sich so einer anonymen Masse unterzuordnen.

Nicht nur das, was wir schaffen, kann Gott widerspiegeln. Mir wird immer klarer, dass Taten viel lauter sprechen als Worte. Man kann stundenlang analysieren, was in einer Beziehung falsch läuft – wirklich etwas ändern tut sich erst, wenn ich in den schwierigen Momenten anders reagiere.

Dont shine so others web

„Don’t shine so others can see you. Shine so that, through you, others can see him.“ C.S. Lewis

 

 

 

 

(Leider ist die Bildqualität nicht besonders gut – muss mal die Uploadoptionen checken.)






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