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ANNdere: Lies young women believe

LYWB: Ein unerwartetes Rezept gegen die Angst

 

Auf der Seite www.liesyoungwomenbelieve.com werden fast täglich Artikel gepostet, die von und für junge Frauen geschrieben wurden. Sie beschäftigen sich mit einem authentischen Lebensstil als Frau und Christin in der heutigen Zeit, gehen häufig gestellten Fragen nach und ermutigen auf liebevolle und herausfordernde Weise Mädels zwischen Schul- und Studienalter. Da es in Deutschland wenig vergleichbare Angebote gibt, habe ich bei den Betreibern der Seite angefragt, ob ich unter Nennung der Herkunft Artikel ihrer Seite übersetzen und auf meinen Blog stellen darf – und, wie ihr seht, ich habe eine Zusage bekommen und freue mich sehr darüber!

Bevor ich mit dem heutigen Artikel starte, möchte ich euch um Nachsicht bezüglich meiner Übersetzungsfähigkeiten bitten. Ich taste mich vorsichtig heran und muss mich auch erst an die ungewohnten amerikanischen Ausdrucksformen gewöhnen. Ich hoffe, der Beitrag ermutigt euch und spricht euch an, egal in welchem Alter ihr seid.

 

Zweimal bin ich in den vergangenen zwei Tagen an die Grenze völliger Panik geraten. Ich habe mich gefühlt, als stände ich an einer unsichtbaren Klippe. Mein Herz raste, meine Handflächen waren nassgeschwitzt, meine Brust wie zusammengeschnürt. Ich wünschte, ich wäre immer so cool wie ein Eisblock, aber die Wahrheit ist – das Leben macht mir hin und wieder Angst.

 

Hast du dich jemals so gefühlt? Hast dir Sorgen gemacht … warst unsicher … panisch? (Wer kennt das nicht?)

Vielleicht flippst du jedes Mal total aus, wenn du vor einem großen Test stehst.

Oder du machst dir Sorgen, dass Gott zu deinem großen Traum „nein“ sagen könnte.

Oder du bist durchgängig von der Angst besessen, dass deine Lieben sterben werden oder dich verlassen.

Vielleicht schlägt dir die Angst ins Gesicht, wenn du über die ungewisse Zukunft nachdenkst.

Oder wenn die Arbeit stressig wird.

Oder wenn jemand in deinem Umfeld verärgert ist.

 

Was sollen wir tun, wenn die Angst uns lähmt? Die Bibel bietet ein überraschendes Rezept dafür an.

Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. “ (Phil. 4,6)

 

„Seid um nichts besorgt.“ Hefte das in die „leichter gesagt als getan-Rubrik“ des Lebens ab. Die Bibel gibt uns aber nicht nur Klischees und warme, ungewisse Gefühle. Gott hat mit diesem Vers nichts Unmögliches vorgeschlagen. Er muss tatsächlich meinen, dass es möglich ist, Angst zu vermeiden. Aber wie? Wie können wir die Angst beiseite schieben?

 

Lies den Vers noch einmal. Die Antwort ist erstaunlich einfach.

Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.“

 

Anstatt dich in ängstliche Aufregung zu versetzen, bete.

Gebet funktioniert nicht wie ein kosmischer Knopf zur Lösung. Es entfernt nicht magisch die Dinge, die uns Angst machen, aber es erinnert uns an den, der hier das Sagen hat. Es reicht schon, dass du sagst „Gott, ich habe Angst“. Selbst mit dieser Aussage erkennst du Gottes Fähigkeit an, zu tun, was du nicht kannst. Nichts kann uns beunruhigen, über das er nicht die Autorität hat.

 

Der Doppelpass

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn ich mich ängstlich fühle, dann ist Gebet nicht meine erste Reaktion. Ich möchte mich lieber mit einem Freund aussprechen, meine Gefühle mit Social Media betäuben oder meine Wut rauslassen. (Oder alle drei Dinge auf einmal.) Aber Gottes Wort verspricht nicht, dass irgendeines dieser Vorhaben meine Angst lindern wird. Gott dagegen kann es! Ich möchte, dass das Gebet meine erste Reaktion wird, du nicht auch?

 

Welche Arten des Gebets sollten wir benutzen, wenn wir uns ängstlich fühlen?

Glücklicherweise wird Paulus, der Schreiber der Passage in Philipper, hier sehr genau.

[…] sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.“

Wenn Angst uns wie ein Schwergewichtsboxer schlägt, müssen wir uns dazu zwingen dankbare Gebete zu beten.

 

Es ist klar, dass es nicht unser natürlicher Impuls ist, vor Dankbarkeit zu sprudeln, wenn unsere Hände schwitzen und unser Herz am Rasen ist. Vielleicht ist das ein Grund, warum Gott uns darum bittet. Anstatt der sehr menschlichen Reaktion der Angst nachzugeben, möchte Gott von uns, dass wir uns dafür entscheiden, wie Christus eine Reaktion der Dankbarkeit zu wählen.

 

Wenn du wegen der Schule Angst hast, fang an all die Dinge durchzugehen, für die du dort dankbar bist. Hast du einen Lehrer, den du sehr magst? Ein Fach, in dem du aufgehst? Freunde, auf die du dich jeden Morgen freust? Danke Gott für all das.

Wenn du nervös darüber bist, was zu bei dir zu Hause passiert, erzähle Jesus von den guten Geschenken, die er dir durch deine Familie, dein Haus, deinen Hund und deine Geschwister gemacht hat.

Ist die Arbeit der Druckmacher? Danke Gott dafür, dass er dir einen Job gegeben hat und dass er dich die schwierigen Dinge nie allein durchmachen lässt. Danke ihm für das Geld auf deinem Konto, auch wenn es nicht viel ist.

Hast du Angst, was deine Zukunft betrifft? Danke Gott für all die Geschenke, die er dir in der Vergangenheit und Gegenwart gegeben hat und gibt. Ein Gott, der dich so weit getragen hat, wird dich sicherlich auch nicht in der nächsten Woche oder im nächsten Monat verlassen, oder?

 

Mach weiter, indem du Gott bittest, dir aus deiner ängstlichen Situation (in der ich auch schon war!) herauszuhelfen, aber packe jedes Gebet in eine Ladung Danksagung ein. Danke zu sagen ist eine Art, den inneren Herzensschalter umzulegen. Es erinnert uns daran, dass jede gute Gabe von Gott kommt (Jakobus 1,17). Es bewegt unseren Fokus weg von unserer Angst, dass Gott in Wahrheit gar nicht gut ist und erinnert uns daran, dass er uns bereits mit unglaublicher Gnade und guten Geschenken überschüttet hat. Gebet und Danksagung funktionieren wie ein Doppelpass, um der Angst den Wind aus den Segeln zu nehmen. Mit Hilfe dieser Werkzeuge, die Gott uns gegeben hat, muss die Angst uns nicht in ihren Fängen behalten.

Übersetzung nach Erin Davis, 09.11.2015, http://www.liesyoungwomenbelieve.com/an-unexpected-prescription-for-panic/






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