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Gastartikel: The Taste Of My Sommerzimmer! Mindful Eating – Meine Art zu essen!

Hallo ihr Lieben,

meinen Blog beehrt heute die liebe Sandra von www.meinsommerzimmer.de! Wir sind seit Kurzem in Kontakt und sie hat einen Blog, der meinen besonders in einem Punkt sehr gut ergänzt: gesunde Ernährung. Da bin ich nämlich noch ziemlich am Hinterherhinken. Ihre lockere Schreibe und die praktischen Tipps sind unterhaltsam und hilfreich! Bevor sie euch heute einen kleinen Einblick gibt, schmeiße ich noch thematisch passend zwei kurze Rezepttipps in die Runde:

  • Wenn ihr schon immer mal ein einfaches, leckeres Brot backen wolltet, schaut euch dieses Rezept an!
  • Für ein leckeres Kaffeetrinken, als Mitbringsel oder zum Verwerten des übrigen Kürbispürees hier ein leckeres Brownierezept einer ehemaligen Kommilitonin!

Und jetzt viel Spaß mit Sandras Beitrag!


Es war einer dieser grauen Oktobertage. Mein Sohn war gerade auf einen Hilfseinsatz nach Afrika aufgebrochen. Ich vermisste ihn und meine Gefühle erschienen noch aufgewühlter als eh schon.

Meine kleine Manufaktur, die ich damals betrieb, lief auf Hochtouren – mein Herz leider auch. Dazu kamen schlimme Schlafstörungen; morgens wachte ich nach einer kurzen Nacht gerädert und mit angeschwollen Fingern auf. Ich hatte etwas Wasser in meinem Herzbeutel. Schon Mittags war mein „Akku“ so leer wie es sonst frühstens um 22.00 Uhr war. Das war der Startschuss zu etlichen Veränderungen in meinem Leben. Eine davon war und ist meine Ernährungsumstellung.

Fortan wollte ich gesünder essen und bis heute setze ich mich nach und nach mit den verschiedenen Trends in der Ernährung auseinander.

Anfangs habe ich interessierte und nicht interessierte Menschen mit einem laaangen Namen erschlagen, wenn sie mich am Büfett dabei beobachteten, wie ich mein Essen zusammenstellte.

Ich esse „tiereiweißarm-vollwertig“ nuschelte ich, eine Tomate naschend. Aha! Die nickenden Köpfe standen im Widerspruch zu den Fragezeichen, die sich über ihren Köpfen bildeten..

Mittlerweile bin ich davon weg – ganz einfach, weil es so nicht mehr stimmt.

Essen sollte ja auch Spaß machen und ich muss sagen, bei jedem dieser Trends gibt es Lebensmittel, die mir nicht so zusagen und vor allen Dingen auch Theorien, die ich nicht immer vollständig teile.

So picke ich mir aus den vielen Ernährungsformen im wahrsten und übertragenen Sinne des Wortes die Rosinen heraus. Daraus entsteht so nach und nach meine ganz eigene Art mich zu ernähren.

Deswegen vorneweg: Ich schreibe hier keine „Ernährungsgesetze für eine gesunde Lebensweise“, sondern über Lebensmittel, die mir schmecken und gut tun.

Ansonsten würde ich eh Ärger bekommen. Die „Vollwertköstler“ schwören auf ihren Frischkornbrei, aber ich mag das klassische Müsli eher mit einem Schuss Milch, vielen Getreidesorten, Nüssen, Trockenfrüchten, Samen und frischem Obst als Topping. Das wäre dann wohl nichts für den Veganer.

Hier könnt ihr einen genaueren Blick auf meine Müsliecke werfen.

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Sommerzimmer-Organisation: Meine Müsliecke

Clean-Eating“ empfiehlt 5 kleine Mahlzeiten am Tag, die (S)low-Carb-Ernährung mahnt uns, sämtliche Zwischenmahlzeiten wegzulassen. 5 Stunden sollten zwischen den Mahlzeiten liegen. Wenn wir essen schüttet der Körper Insulin aus, damit der Zucker, der im Essen ist (ja auch Vollkorn ist Zucker nur eben ein Polysaccharid (Mehrfachzucker)), in die Zellen transportiert werden kann. In dieser Zeit ist der Fettabbau gestoppt. Folglich: Weniger Mahlzeiten, weniger Arbeitseinsätze für das Insulin, mehr Fettverbrennung. Das ist übrigens die Variante, die auch mir einleuchtet und die auch im Fitnessstudio meiner Wahl bevorzugt wird. Was nicht heißt…. na ja, ihr kennt das ja…. Sollte der Kühlschrank dann doch wieder das eine Magnet eingebaut haben, welches weit über die Kühlschranktür hinaus eine magnetische Wirkung auf „menschliche Wesen“ hat, dann versuche ich mich an die Snackempfehlungen vom „Clean Eating“ Konzept zu halten. Gemüse, Obst, ein paar Nüsse, dunkle Schokolade, ein hart gekochtes Ei, Vollkornbrot…. Wie gesagt: Versuche!

Bis heute verschlinge ich Artikel über Ernährung, verteidige eisern die Fernbedienung, wenn eine Dokumentation zum entsprechenden Thema kommt und lese einschlägige Bücher.

Und was esse ich denn jetzt so?

Frühstück:

Ich trinke gerne einen Cappuccino oder Latte Macchiato. Dazu gibt es meistens ein Müsli, welches ich mir selbst mische. Wenn ich viel Zeit habe flocke ich mir das Getreide selbst. Sonst nehme ich eine gekaufte Flockenmischung ohne Zuckerzusatz (Achtung, die Auswahl ist gering, Zucker ist unschlagbar im „Verstecken spielen“). Dann geht das muntere Mixen los. Chia- oder Leinsamen wandern in die Müslischale, Hanfsamen (Nein, das sind keine Drogen!), ein oder zwei Löffelchen meiner Saatenmischung, Nüsse (Ich liebe Cashews!), Mandelkerne…. was halt so da ist. Dann noch einige frische Früchte. Ich bevorzuge ja wie ich eingangs sagte die klassische Milch zur Müslimischung. Fertig! Das sättigt ziemlich lange!

Wenn ich dann doch mal keine Lust auf Müsli zum Frühstück habe, greife ich zu Vollkornbrot oder Brötchen mit etwas Quark und Früchten. Das schmeckt auch wunderbar.

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Leckeres Müslifrühstück

Mittagessen:

Ich koche fast immer frisch. Inspirationen gibt es im Internet und in meinen Büchern. Meistens wandle ich aber ab, denn sie haben oft Zucker enthalten oder eben keine vollwertigen Zutaten.

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Montags-Genuss: Sommerzimmer-Rezept: Kürbis-Möhren-Suppe

In meinem „Montags-Genuss“ auf meinem Blog stelle ich meinen Lesern Downloads von dem einen oder anderen Rezept zur Verfügung.

Nachmittags:

Am Wochenende gönnen wir uns ab und an als Familie eine kleine „Kaffee- Auszeit“. Manchmal gibt es Kuchen oder Kekse, natürlich vollwertig gebacken!

Abendessen:

Wir versuchen als Familie zusammen zu essen. Wann immer es möglich ist, wird der Tisch gemütlich gedeckt. Ich esse dann oft Vollkornbrot mit Käse, selbst gemachten Aufstrich oder total gerne mit einem in in Scheiben geschnittenen Apfel. Stelle ich Tomaten mit Zwiebel aufgeschnitten und lecker gewürzt auf den Tisch, muss ich mich unmittelbar dazu setzen, sonst gehe ich leer aus.

In letzter Zeit überlegte ich, wie ich meine Ernährung denn jetzt wohl nenne. Auf meinem Blog lautet diese Kategorie „bewusst essen“. Und genau das versuche ich umzusetzen. Ich möchte mich und andere Menschen dafür begeistern, genauer hinzuschauen, was auf unseren Tellern so landet.

Kürzlich, als ich wieder mit meinem Hund lief, kamen mir folgende Sätze in den Sinn:

The Taste Of My Sommerzimmer! Mindful Eating – meine Art zu essen!“

profilbild-sandra


Na, habt ihr Lust auf mehr Tipps und Erfahrungsberichte von ihr?

Dann schaut gern auf www.meinsommerzimmer.de vorbei, lasst ein Abo oder einen Kommentar da und lasst euch inspirieren. :)

Klecks Anne

Ich für meinen Teil melde mich bei euch bald wieder mit einem Adventskalender … und ich werkel gerade an der Fertigstellung des Spielmännelkalenders 2017! Ihr dürft gespannt sein. :)

One Comment

  1. Hallo Sandra,
    dein Gastbeitag ist super und macht Lust auf gesunde Ernährung. Leider nehme ich mir immer wieder vor alles besser zu machen und verfalle nach kurzer Zeit wieder in den alten Trott. Ich wünsche mir, dass ich die Umstellung endlich schaffe.
    Freya

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